Frisch gepresstes

„Schießsport ist spannend, technisch anspruchsvoll und verlangt höchste Konzentration und Disziplin. Gute Schützen mit automatisierter Technik schaffen es zudem, sich während des Wettkampfes mental so zu entspannen, dass letztlich allein der Wille den Schuß in's Ziel führt. Herrlich! Diese Faszination soll beim ABC jedermann zugänglich sein, auf jeder Leistungsstufe, gerade auch Jugendlichen. Als Verein mit viel Zuspruch im Münsterland stellen wir uns zudem der Verantwortung gegenüber dieser Öffentlichkeit und nehmen das Thema Sicherheit bei allen menschlichen und technischen Aspekten sehr ernst. Mit diesen Zielen und den guten Ergebnissen unserer SportlerInnen bei regionalen, nationalen und internationalen Wettkämpfen erringen wir regelmäßig Anerkennung bei der Münsteraner Wahl zum Sportler/Sportlerin des Jahres.“

 

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ABC bangt um Endrunden-Platz PDF Drucken E-Mail
 
(Quelle WN / 23.11.2008)

Verlor ihren Kampf unglücklich im Stechen: ABC-Schützin Ursula Tillner.
Verlor ihren Kampf unglücklich im Stechen: ABC-Schützin Ursula Tillner.
(Foto: pp)


Die Teilnahme an der Endrunde zur Deutschen Meisterschaft hängt für die Sportschützen des ABC Münster seit Samstag am seidenen Faden. In der Luftgewehr Bundesliga verloren die Gäste den Auswärtskampf beim niedersächsischen Vertreter SV Wolthausen 2:3. Es war bereits die dritte Niederlage des ABC in dieser Saison. In der Tabelle der Gruppe Nord fielen die Münsteraner vom dritten auf den fünften Platz zurück. Sie müssen mindestens Vierter werden, um das Viertelfinale gegen einen Südkonkurrenten zu erreichen.

Der Vergleich mit Wolthausen war so spannend wie erwartet. An Position eins verlor Martina Rave (393 Ringe) den Zweikampf mit Jessica Kregel erwartungsgemäß. Kregel schoss glänzende 398 Ringe. Auch an Position zwei punkteten die Niedersachsen nicht unerwartet. Christina Rommel (387 Ringe) hatte gegen Christian Stautmeister (394) keine Chance. Pirkko Endler hielt das ABC im Rennen. Sie besiegte Tobias Gauster 393:391. Endlers Leistung war umso höher zu bewerten, da sie beim Einschießen einen Defekt an ihrer Waffe beklagte und den Wettkampf dann mit einem ihr fremden Sportgerät bestritt. „Das war wirklich klasse“, befand Martina Rave. Einen sicheren Zähler für Münster fuhr Zoltan Balaz ein. Der Skowake behauptete sich mit 392:384 gegen Carsten Jung, war mit seiner Leistung dennoch nicht zufrieden. „Er hatte sich eine höhere Zahl zugetraut“, erklärte Rave.
Die Entscheidung fiel schließlich an Position drei und dort im Nachsitzen. Weil ABC-Schützin Ursula Tillner und ihr Wolfhausener Widerpart Ina Gümmer nach 40 Schüssen gleichauf waren (388:388), kam es zum Stechen, das Tillner im dritten Schuss 8:9 verlor.

Am letzten Wettkampf-Wochenende im Dezember benötigt Münster nun unbedingt Siege über Tabellenführer Elsen und Verfolger Nordstemmen, um die Endrunde zu erreichen